Getriebeklausur

Diskussionen rund um Themen und Veranstaltungen des 4. Bachelor-Semesters

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alex_
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Beitrag von alex_ » Fr, 16. Mär. 12, 17:44

PhReeT hat geschrieben:Sieht für mich gut aus!

Und die 15Nm sind bei der Begrenzung mehr als logisch.
Damit meinst du die 15 Nm bei Z1, oder?
Dschaen hat geschrieben: Der Überlastschutz ist so ausgelegt, dass dieser nur drei Pfeile durchlässt. Demnach müsste, wenn der Überlastschutz eingebaut wird, einer der Pfeile ausgeklammert werden (Bleistift). Heisst für uns, dass der Wellendurchmesser mit den (begrenzten) 15Nm ausgelegt werden müsste.
Der Überlastschutz macht, dass Welle 1 an Z1 nur mit 15 Nm drehen kann.
Für mich macht auch die Pfeilrichtung andersrum mehr Sinn. Ein Moment kommt am Antrieb rein und teilt sich auf.
Dschaen hat geschrieben: Demnach müsste theoretisch auch die Z3/Z4-Paarung mit den (begrenzten) 15Nm gerechnet werden vom Ritzel (ein Pfeil weniger).
Wie kommst denn du da jetzt drauf?

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Beitrag von Dschaen » Fr, 16. Mär. 12, 18:47

Ich glaube du bekommst die Zahnradbezeichnungen ein wenig durcheinander... in der Klausur hängt Z1 an Welle 2 und Z3 an Welle 1 - alles ein wenig konfus von der Aufgabenstellung her. Daher sollte Z1 eigentlich mit der Drehmomentbegrenzung rein gar nix zu tun haben.

Wenn ich als Überlastschutz beispielsweise eine Rutschkupplung nehme, dann begrenzt diese in 2 Richtungen. Wenn ich das Zahnrad festhalte, dann dreht die Welle bei mehr als 15Nm durch, wenn ich die Welle festhalte, dann dreht das Zahnrad bei mehr als 15Nm durch. Heisst für mich ganz klar, wenn - auf mein Beispiel bezogen - die Kupplung aktiv ist, dann limitiert sie die "Pfeilezahl" in beide Richtungen, also Welle und Zahnrad. Durch die reduzierte Pfeilezahl am Zahnrad nehme ich also auch das reduzierte Moment für die Zahnradberechnung.

Pfeilrichtung ist eigentlich egal, solange das "Vorzeichen" überall stimmt. Sollte in diesem Fall nur verdeutlichen, dass ich mich von hinten nach vorne durch das Getriebe gearbeitet habe und am Antrieb 4 Pfeile "Bedarf" ankommen, welche dann durch 4 Pfeile Antriebsdrehmoment wieder ausgeglichen werden.

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Beitrag von alex_ » Fr, 16. Mär. 12, 19:04

Ahhhh,
ich dachte, du hättest dich auf deine Zeichnung bezogen :)

Dann vergiss meinen letzten Post.

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Beitrag von Dschaen » Fr, 16. Mär. 12, 19:20

Kein Thema, hatte ich mir schon fast gedacht als ichs mir durchgelesen hab :D Ist mir auch erst später aufgefallen, dass ich die Zahnradbezeichnung in meiner Zeichnung anders genannt hab. Deshalb hab ich versucht für die Klausur von Nm zu reden und für die Skizze von Pfeilen :) Ist die Sache dann eigentlich endgültig geklärt jetzt? Und stößt meine Definition der beidseitigen Wirkung meiner Rutschkupplung auf allgemeinen Konsens?

Jack the stripper
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Beitrag von Jack the stripper » Fr, 16. Mär. 12, 23:17

wie is das eigentlich beim zeichnen mit den zahnrädern, bzw. deren übersetzungen?! muss man z.B. bei i=2 das eine Rad exakt doppelt so groß machen wie das andere oder kann man da pi mal daumen abschätzen? wenns exakt sein muss, dann is das auf jeden fall immer ein heftiger aufwand das so zu handeln, dass man dann mit dem wellendurchmesser hinkommt usw.. hoffe einer kann da erfahrungsberichte geben..

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Beitrag von Suicide » Fr, 16. Mär. 12, 23:55

Also auf Millimeter genau muss es nicht sein, aber die Dimension sollte schon etwas hinkommen. Darauf habe ich zumindest geachtet. Sonst lieferst du ja eine Zeichnung ab, die mit den Berechnungen überhaupt nicht übereinstimmt.

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Beitrag von Codiak » Fr, 16. Mär. 12, 23:58

bedenke auch, dass es sich um mindestdurchmesser handelt , die du grob auslegst... also wenn die größer werden... und das werden sie sehr sehr wahrscheinlich.... dann halte einfach die übersetzung auch ein... ich kann mich noch an meine zeichnung erinner ... ich habe da ganz schön zu knabbern gehabt mit meiner kegelradpaarung damit alles passt... lieber etwas größer und zur not ein blatt rankleben also dass du merkst dass bei dir die zahnräder kollidieren und du alles wegradieren musst, dass kann dich die prüfung kosten wegen dem zeitverlust
Man kann alles schaffen, man muss nur wollen !

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Beitrag von Jack the stripper » Sa, 17. Mär. 12, 09:03

ok, das is doch mal ne ansage.. danke.. dass das mindestdurchmesser sind und dass ich alles lieber etwas größer zeichne, hab ich mir schon gedacht, aber halt mit den übersetzungen war mir ein wenig unklar.. dann wird das doch ziemlich aufwendig..
könnte man nicht einfach loszeichnen und wenn man irgendwo unter den mindestwert kommt (sei es zahnrad oder welle), einfach einen geeigneten maßstab angeben, sodass es wieder passt? oder is der maßstab gegeben?

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Beitrag von Suicide » Sa, 17. Mär. 12, 10:39

Du kannst dir den Maßstab aussuchen, aber ich würde 1:1 wählen. Mach das Ganze nicht zu kompliziert. Halte dich so gut wie möglich an den Mindestdurchmessern, da die Zeichnung sonst zu groß wird. Wenn das mit den Übersetzungen nicht hinhaut, dann haut es halt nicht hin, so schlimm, wie wenn wichtige Bauteile wie Kupplungen etc. fehlen ist das nicht. Also bloß nicht so lange rumradieren und ausmessen bis das alles passt.

Setz dir als Fokus soviel wie möglich mit soviel wie nötig zu schaffen. Ich habe das so gemacht, dass ich zuerst von der Antriebswelle losgegangen bin, dann habe ich mich zu den schwierigeren Bauteilen (Schaltungen, Kupplungen etc.) vorgearbeitet. Als ich dann nicht weiter wusste mit der nächsten Welle weitergemacht usw. Am wichtigsten ist die korrekte Ausführung + Funktion der Bauteile. Danach habe ich das Gehäuse gezogen. (Wichtig ist hier, dass das Gehäuse abgerundet ist, also nicht "eckig"; das Gehäuse nicht nach innen gezogen wird, weil man es sonst nicht aus der Gußform ziehen kann und die Zentrierbohrungen + Bohrungen nicht vergessen).

Danach noch einen Text hinzugeschrieben bezüglich Ölablass etc. (siehe oberer Post).

Dann noch zum Schluss die Schnitte(Kupplungen, Freilauf etc.. ). Denk noch dran, mit Vereinfachungen zu arbeiten, sprich denk dir ein Symbol aus für beispielsweise Rillenkugellager, RDWR-Dichtring, Nutmutter. Mach am Rand eine Legende und benutze das Symbol dann. Bei anderen Lagerungen (Axialrk etc.) würde ich kein Symbol verwenden.

Gib dir auch Mühe mit dem Tempo, die Zeit von 3 Stunden und etwas ist extrem knapp, vor allem da man auch noch eine Lösungsfindung hat.
So wenig Lineal wie nötig natürlich verwenden.

Die richtige Lagerung spielt auch natürlich eine Rolle, aber hoffentlich hast du das im Projekt gut gelernt. :wink:

Wenn man das alles beherzigt, ist einem auch eine gute Note sicher!

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Beitrag von FrischFleisch » Sa, 17. Mär. 12, 19:37

Moin,

ich habe eine Frage zur Klausur vom Frühjahr 2008.
Wie realisiert man die Anforderungen an die Abtriebe 4 und 5?
Bild

Für die erste Bedingung fällt mir inzwischen eine Visco-Kupplung ein, aber das kommt mir etwas ungewöhnlich vor. Wie man das mit der Blockade löst ist mir schleierhaft.

Hat dazu jemand eine Idee?

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