BWL 1 - Prüfungsergebnisse

Fachdiskussionen rund um Themen und Veranstaltungen ohne Zuordnung zu einem bestimmten Semester (Allgemeine organisatorische und verwaltungstechnische Themen, die NICHT in unmittelbarem und direktem Zusammenhang mit einer Veranstaltung zu sehen sind, bitte in "Studienverwaltung allgemein" einsortieren!)

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franky
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BWL 1 - Prüfungsergebnisse

Beitrag von franky » Mo, 10. Mär. 08, 21:07

ich finde die Daten sprechen für sich. wie seht ihr das?

Insgesamt Bot die Prüfung ein Leistungsspektrum von -100 bis +100 Punkten. Um zu bestehen waren mind. +50 Punkte notwendig -> bei einer Punktedifferenz von 200 Punkten sind das also 75% fürs bestehen - nette Anforderung.

Ich selbst habe nur mit dem Skript gelernt, weil ich zu der Vorlesung nicht konnte. Und das Skript ist ein einziges Knäuel von sehr viel, meist wenig deutlich Aussagekräftigen Diagrammen.

Ich finde es auch kritisch damit die Erstsemester in ihr Studium starten zu lassen. Zumal die Durchführung der Prüfung (ich war im Audimax1) recht "chaotisch" ablief.

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McSoar
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Beitrag von McSoar » Mo, 10. Mär. 08, 21:42

Das Ergebnis spricht für sich. Ein Schnitt, der schlechter ist als 4,0 habe ich noch nie vorher gesehen. Nichtmals in Mechanik. Die Prüfung hatte in keiner Hinsicht den Anspruch, der Vorlesung, geschweige denn dem Skript gerecht zu werden. Jemand, der sich intensiv mit dem Skript vorbereitet hat und auch in der Vorlesung war, hatte ähnlich gute oder schlechte Chancen, zu bestehen oder auch nicht wie jemand, der einfach auf gut Glück in die Prüfung gegangen ist. Für mich ist diese Prüfung mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass es eigentlich nicht auf das verstehen von Zusammenhängen ankommt, sondern dass stumpfes Auswendiglernen meißt der beste Schlüssel zum Erfolg ist und es eigentlich völlig irrelevant ist, etwas tiefer in die Materie einzusteigen (Wozu man gelinde gesagt eh keine Zeit hat. Leider). Das ganze spricht auch für die "Sehr Gute" Bewertung, die unsere Uni mal wieder erhalten hat. Von wem auch immer.
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Beitrag von Codiak » Mo, 10. Mär. 08, 21:47

naja aber heisst doch man muss 50 % haben um zu bestehen im Nachweis! das hat man doch mit 0 Punkten :wink:
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Beitrag von pcElvis » Mo, 10. Mär. 08, 21:59

also man brauchte weder 75%, noch reichten 0 punkte zum bestehen. man brauchte 50 punkte, und das sind auch genau 50%, sofern man keine falsche antwort gegeben hat (sprich nichts abgezogen bekam). nur mal, um die fakten zu klären. ich will damit nichts schön reden oder rechtfertigen.

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Beitrag von wildcard » Mo, 10. Mär. 08, 22:07

Früher bestand die Vorlesung auch schon aus purem Auswendiglernen, hab an die Vorlesung auch schlechte Errinerungen trotz einer 2.7...Immerhin dauert eine Korrektur jetzt nicht mehr 2.5 Monate wie früher.

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Beitrag von Kolibri » Mo, 10. Mär. 08, 22:23

Ich finde es trotz alledem eine Frechheit, sowas als normale nicht-technische Klausur zu deklarieren. Für mich sprechen aus der Bewertung der Klausur die anscheinend heftigen Minderwertigkeitskomplexe mancher BWL-Professoren heraus, die sich von den rein technisch orientierten Ingenieuren an der TU nicht ernst genug genommen fühlen und sich mit sowas evtl. Respekt verschaffen wollen. Ist natürlich reine Spekulation, aber so wie ich zumindest einen der beiden Profs kennengelernt habe würde das voll zu ihm passen...
Mal abgesehen davon finde ich es einen Hohn, bei so einer beschissenen Bewertung (mal ehrlich, sind die TUler wirklich alle so dumm, oder wie kommt es dass da 2,3 auf einmal die beste Note sein sollte - in einem "Ergänzungsmodul" wie es so schön heißt?!) auch noch einen Kommentar - Zitat "für die guten Studenten" - davorzuklemmen um dann einem unverhältnismäßig großen Teil zu erklären, dass er leider das heilige Fach BWL nicht ernst genug genommen habe. Letzteres machen zwar sicherlich zu viele - aber so viele dann ganz sicher auch wieder nicht!

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Beitrag von Dennis Worry » Mo, 10. Mär. 08, 22:34

"Wieviel BWL steckt in BWL1?", muss man sich fragen. Und da muss man sagen, dass da sehr viel drin steht, was BWl Studis längerfristig lernen (neben anderem, aber dann auch nur auswendig).

Der Prüfungsumfang war ok, die notwendige Vorbereitung auf die Klausur lag zeitlich allerdings gleichauf mit ET und Physik, wenn man sicher bestehen wollte.
Zur Vereinfachung ist das Skalarprodukt des zu untersuchenden Vektorraumes als Flächenintegral zweier unbekannter Funktionen definiert.
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Beitrag von redross » Mo, 10. Mär. 08, 23:10

die klausur wurde zwar knall hart, aber fair bewertet... zum bestehen musste man 50% der fragen richtig beantworten können. jemand, der also 50 fragen richtig beantwortet und den rest rät (25 richtig, 25 falsch) bekommt 50 punkte... so einfach ist das. jemand der 90 haken gemacht hat und 20 davon falsch waren, wird so bewertet als hätte er 50 gewusst und dann die letzten 40 geraten... 20 richtig und 20 falsch... finde ich auch in ordnung.
was ganz anderes ist sind die unmengen an folien die sehr detailiert auswending zu lernen waren... ist und war auch schon immer halt ne schwierige klausur...
der schnitt ist übrigens schwer zu bewerten, wegen den ganzen ersties ;)

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Beitrag von McSoar » Mo, 10. Mär. 08, 23:16

Der Prüfungsumfang war dahingehend ok, dass die Zeit ausgereicht hat, die Fragen sicher zu beantworten, die man wusste. Aber der Umfang war dahingehend nicht ok, dass Dinge gefragt wurden, die entweder nirgends standen, oder haarspalterisch aus z.B. der linken oberen Ecke von Folie 654 hätten erinnert werden sollen. Zum Glück ist das Thema für mich durch, wer weiß schon wie die nächste Klausur wird...
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Beitrag von Bluebe » Mo, 10. Mär. 08, 23:49

Genau, wer weiß wie die nächste Klausur wird.
Das gute an Klausuren wie BWL ist ja, dass sich die Fragen von Jahr zu Jahr nicht sehr stark ändern!
Hat also jemand ein Gedächtnisprotolol geschreiben, damit die nächste klausur wieder deutlich besser werden kann?!

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