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Fahren oder Wohnung mieten
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monzo
TalkING. Newbie
TalkING. Newbie


Anmeldedatum: 04.07.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: So, 25. Jul. 10, 11:18    Titel: Fahren oder Wohnung mieten Antworten mit Zitat

Moin moin allerseits,

ich werde ab kommenden Wintersemester auch an der TUHH studieren. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich mir in der Nähe der TU, sprich Harburg/Eißendorf/Heimfeld eine Wohnung miete bzw. eine WG suche oder mit dem Zug von zu Hause aus fahre.
Da der Ort, in dem ich wohne seit einiger Zeit an den HVV angeschlossen wurde, hätte Zugfahren von der finanziellen Seite her ziemlich große Vorteile. Allerdings brächte ich auch pro Fahrt ca. 80 bis 90min von meiner Haustür bis zur Uni. Natürlich kann man im Zug auch was lesen und evtl. sogar was lernen, aber meint ihr die Fahrzeit ist mit dem so wie ich mitgekriegt habe schon recht streßigen UNI-Alltag zu vereinbaren?
Noch eine andere Frage, wie sieht der UNI-Alltag im allgemeinen aus? Also hat man zwischen den Vorlesungen große Pausen? Ich habe mir so vorgestellt, dass ich, wenn ich mit dem Zug fahren, morgens so losfahren, dass ich gegen halb 8 in der Uni bin und meinen Tag mehr oder weniger komplett bis Abends um 19 oder 20 Uhr in der Uni verbringe und die Pausen zwischen Vorlesungen zum Lernen nutze. Machen das viele so und reicht das zeitlich gesehen um einigermaßen gut mitzukommen?

Viele Fragen, ich hoffe ihr könnt mir ein paar Antworten geben Wink

Vielen Dank schonmal Smile
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Koryuken
TalkING. Freak
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Anmeldedatum: 03.06.2008
Beiträge: 229

BeitragVerfasst am: So, 25. Jul. 10, 11:29    Titel: Re: Fahren oder Wohnung mieten Antworten mit Zitat

monzo hat Folgendes geschrieben:

[...] Natürlich kann man im Zug auch was lesen und evtl. sogar was lernen [...]
Rolling Eyes Versuch das mal ernsthaft - wenn du etwas behalten willst oder das Wissen sinnvoll nutzen lass es bleiben. Im Metronom höchstens Aufgaben lösen, aber ernsthaft arbeiten? Naja, siehe unten,Disziplin.
monzo hat Folgendes geschrieben:

[...] aber meint ihr die Fahrzeit ist mit dem so wie ich mitgekriegt habe schon recht streßigen UNI-Alltag zu vereinbaren?

Ich kenne viele Fernstudenten die nur zu den KLasusuren und Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht kommen, sprich in der woch evllt. 7 Stunden da sind. Kannst du auch so handhaben - wenn du extrem diszipliniert bist.

Zitat:
Noch eine andere Frage, wie sieht der UNI-Alltag im allgemeinen aus? Also hat man zwischen den Vorlesungen große Pausen? Ich habe mir so vorgestellt, dass ich, wenn ich mit dem Zug fahren, morgens so losfahren, dass ich gegen halb 8 in der Uni bin und meinen Tag mehr oder weniger komplett bis Abends um 19 oder 20 Uhr in der Uni verbringe und die Pausen zwischen Vorlesungen zum Lernen nutze. Machen das viele so und reicht das zeitlich gesehen um einigermaßen gut mitzukommen?


Das ist der IDealfall wie Ihn sich das Präsidium wünscht (melde dich bei Frau Werner, vllt. bekommst du einen Orden verliehen - natürlich nur für die Dauer des Fotoshoots).

Aber die Zeit zwischen den Vorlesungen reicht ganz sicher nicht, auch wenn das ruhig 4 Stunden sein können - stell' dich darauf ein das Wochenende als deine produktivste Arbeitszeit zu nutzen (wenn du alle Veranstaltungn im Semester durch ungeteilte Aufmerksamkeit begleiten möchtest)

Zitat:
Viele Fragen, ich hoffe ihr könnt mir ein paar Antworten geben Wink

fu.[/quote]
___________________________

Achja: Wohnung Mieten -> Stupid. brauch stu do viel PLatz? Jedes Zimmer ist günstiger und deine Stadtist im HVV - also kannst du seltener genutztes beizeiten auch holen.
_________________
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stereo
TalkING. Champion
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Anmeldedatum: 26.11.2005
Beiträge: 1195

BeitragVerfasst am: So, 25. Jul. 10, 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

Einen Nachteil hat es, wenn man nah an der Uni wohnt. Partays! Im Ernst, ich habe nicht das Gefühl, dass die Leute, die nah an der Uni wohnen mehr da sind oder mehr zuhause lernen. De-Fakto machen die meisten von uns im Semester was sie wollen und fangen zwei Wochen vor den Klausuren an zu lernen. Die Leute mit langem Anreiseweg sind sogar häufiger da, weil sie ihren Tag planen müssen. Man geht abends ins Bett mit dem Wissen, am nächsten Morgen aufstehen zu müssen, damit man die Uni schafft. Die Harburger Variante ist, morgens aufwachen, kurz nachdenken ob man wirklich aufstehen will und dann doch im Bett bleiben. Oder den Wecker so knapp stellen, dass man erst nach der Hälfte der Vorlesung erscheint.

90 min ist natürlich ne Ecke Zeit. Ich selbst habe 60 min mit der Bahn und ca. 30-40 mit dem Auto. Das hat in den letzten 10 Semestern aber nicht groß gestört. Entweder man pennt bei Leuten, die in Harburg wohnen oder liest morgens in der Bahn. Für die meisten Vorlesungen gibt es gute Bücher, die man begleitend lesen kann und so ganz ohne Arbeit den Stoff besser versteht.
Für mich hat sich der Laptopkauf weit mehr gelohnt als der Umzug nach Harburg. Alleine aus finanziellen Gründen. Und Platz zum Arbeiten gibts in Harburg genug.
_________________
alpha2 hat Folgendes geschrieben:
dagegen ca. 20% Nörgler (hauptsächlich Versager im Hauptstudium)


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Flower
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Anmeldedatum: 07.04.2009
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: So, 25. Jul. 10, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wohne in Harburg und kann stereo definitiv nicht bestätigen. Mein Wecker klingelt jeden morgen so, dass ich pünktlich in der Uni erscheinen kann. Vorlesungen besuche ich auch alle, von denen ich der Meinung bin, dass sie mir was bringen. Auch wenn sie dann um 8 Uhr morgens beginnen.
Ich persönlich kann in der Bahn weder lernen noch Aufgaben rechnen. Daher wäre eine Fahrtzeit von 60-90 Minuten für mich reine "Verschwendung", auf die Uni bezogen. Ein weiteres Argument für das Wohnen in Harburg ist auch der Freundeskreis. Viele meiner Freunde (kann ja bei jedem anders sein) wohnen in Harburg.
Ich kenne z.B. auch jemanden, der etwas weiter weg von der Uni wohnt und an Tagen, an denen er nur eine Übung / Vorlesung hat nicht kommt, weil sich das von der Fahrtzeit her nicht lohnt.
Andererseits muss man in der vorlesungsfreien Zeit auch nicht unbedingt zur Uni. Viele TUler lernen auch in der StaBi.
Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit man die Argumente gewichten möchte. Ich persönlich finde das Wohnen in Harburg sehr viel angenehmer, als täglich drei Stunden hin und her pendeln zu müssen.
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Ulf
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Beiträge: 689
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BeitragVerfasst am: So, 25. Jul. 10, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich komme aus Buchholz und hab da auch während des Studiums gewohnt. Für mich kam es nicht in Frage, nach Harburg zu ziehen, da mein Privatleben sich eben nicht dort abspielte.
Fahrzeit von Buchholz nach Harburg waren bzw. sind 10-15 Minuten. Hinzu kommen dann noch 15-20 Minuten Weg vom Bahnhof zur TU und eben ca. 15 Minuten, die ich in Buchholz zum Bahnhof brauche. Unterm Strich also 40-50 Minuten Haustür zu Haustür, von denen 15-20 Minuten nutzbar sind. Lesen geht immer, hab aber auch mal Übungsaufgaben während er Fahrt gelöst.

Ich hab es immer so gemacht, dass ich zur ersten Veranstaltung hin gefahren bin und nach der letzten wieder nach Hause. Dabei kamen dann aber selten, genauer gesagt nie, Tage von 7:30-19:30 Uhr heraus, wie Du es schreibst. Häufig gab es einen Tag, an dem man ganz frei oder nur eine Vorlesung hatte und an den anderen Tagen fuhr man dann entweder mittags erst hin oder schon wieder zurück. Es gab höchstens mal einen Tag in der Woche, wo man wirklich schon um 8 hinmusste und dann bis 18 Uhr Veranstaltungen hatte, war aber eher eine Ausnahme. Man sucht sich dann die Übungsgruppen natürlich auch so aus, dass das alles möglichst komprimiert ist.
Gelernt habe ich lieber zu Hause. Die Leerläufe an der Uni auch zum Lernen zu nutzen, war angedacht, aber nicht immer praktikabel. Da surft man mal lieber im Internet oder hängt in der Mensa ab, zumal es auch nicht immer leicht ist, ein ruhiges Plätzchen zum Lernen/Aufgabenlösen zu finden ist.
Und wenn ich nicht aus Buchholz, sondern aus Tostedt oder Rotenburg kommen würde, und somit pro Strecke 30 Minuten länger unterwegs wäre, hätte ich das genauso gemacht. Also ich habe diesen Weg so gewählt und kann mich nicht beklagen.
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Koryuken
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BeitragVerfasst am: So, 25. Jul. 10, 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe die ersten 2 Jahre eben gependelt mit 80 min Fahrzeit von Haustür zu Haustür plus 5 min Sachen für die Vorlesung auspacken.

Außerdem behaupte ich mal, dass man eher im Metronom was lernen kann als in der S-Bahn.

_

Ich wohne seit 6 Monaten in Harburg 100m von der Uni entfernt und würde es retrospektiv immer wieder so tun. Ich verbringe meinen ganzen Tag an der Uni und ich habe davon nur profitiert. Ich kann erscheinen wann ich möchte und so lange lernen wie ich will. Natürlich lerne ich um 22 Uhr nicht so super schnell wenn ich den ganzen Tag schon lerne. Aber in einner Arbeitsumgebung wie die Uni sie ist bin ich nicht versucht irgendwas anderes zu tun und werde einfach schenller fertig!

Das ist bei jedem anders, ich für meinen Teil hatte kein Privatleben in meiner Heimatstadt das mich dort gehalten hätte, ich war nur hinter dem gesparten Geld her.
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Der_Dayvid
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BeitragVerfasst am: Mo, 26. Jul. 10, 13:20    Titel: Re: Fahren oder Wohnung mieten Antworten mit Zitat

monzo hat Folgendes geschrieben:
Allerdings brächte ich auch pro Fahrt ca. 80 bis 90min von meiner Haustür bis zur Uni.


Du überlegst also täglich bis zu 3 Stunden im Bus/Zug zu sitzen?

Meine Meinung: Vergiss es! Das hält man keinen Monat durch und dann fängt man an sukzessive zu immer weniger vorlesungen zu gehen, weil der zeitliche Aufwand der Anfahrt in keinem Verhältnis zum Nutzen der Vorlesung steht. Würdest du für eine Vorlesung, die 90min dauert wirklich 180min im Zug sitzen wollen? Wohl kaum, oder!?
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saps
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Studiengang: MB

BeitragVerfasst am: Mo, 26. Jul. 10, 13:27    Titel: Re: Fahren oder Wohnung mieten Antworten mit Zitat

Der_Dayvid hat Folgendes geschrieben:
Das hält man keinen Monat durch und dann fängt man an sukzessive zu immer weniger vorlesungen zu gehen, weil der zeitliche Aufwand der Anfahrt in keinem Verhältnis zum Nutzen der Vorlesung steht.


Das Problem hab ich auch bei der einen oder anderen Vorlesung... und ich wohn in direkter Nachbarschaft zur Uni.
Wenn man so weit weg wohnt muss man sich halt sagen man geht morgens in die Uni und bleibt dann den ganzen Tag da.
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Tierra
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Beiträge: 1600
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BeitragVerfasst am: Mo, 26. Jul. 10, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich bin fünf Jahre aus Schnelsen gependelt und habe für eine Richtung ca. 75-80 Minuten gebraucht. Wenn die Bahn mal wieder nicht fuhr, konnten da mit Pech auch schon mal zwei Stunden draus werden. Im Januar bin ich näher an die Innenstadt rangezogen und es ist viel angenehmer, wenn man nur noch die halbe Zeit braucht. Früher saß ich mal sporadisch in Acht-Uhr-Veranstaltungen. Dieses Semester war ich fast immer da Smile 90 Minuten Reisezeit für eine Richtung würde ich vermeiden, es sei denn, du hast keine anderen Freizeitinteressen als Bahnfahren. Wink
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BeitragVerfasst am: Mo, 26. Jul. 10, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Oh man las es! Brauche ca. 80 Minuten von Tür zur Tür und ich bin immer seltener hingegangen.
Die Übungen sind manchmal total wichtig aber ich fahr doch nicht 160 min für 45 min Übung Shocked
und morgens schön um 5h aufstehen...

Ich such mir jetzt garantiert was. So kann es nicht weiter gehen.
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